Banner Marvelous

Marvelous

Die letzten Monate waren von starker Hitze geprägt. Auch im September 2015 zeichnen sich Temperaturen bis zu 25 °C ab. Hin und wieder würden sich die Stadtbewohner ein wenig Regen zur Abkühlung wünschen, doch dieser bleibt aus.

Storyline | Timeline

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The daily Bugle

September 2015: Wer hätte je gedacht, dass Magneto die Macht an sich reißen kann? Es gab politisch viele Veränderungen und neue Gruppierungen haben sich gebildet. Wo findet ihr euch wieder? Seid ihr im Untergrund und versucht Magneto zu stürzen? Oder unterstützt ihr seine Pläne in vollen Zügen?

Plots | Daily News

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    Socke
    Spieler

    Aktuell häuften sich die Vorkommnisse, stapelten sich höher, als der Tower, auf den Tony gerade zuging. An allen Ecken und Enden gab es Baustellen, aber die größte war wohl Magneto. Der neue Präsident, wie auch immer er es dazu gebracht hatte. Genau da wollte Tony ansetzen. Wollte beweisen, dass die Ernennung nicht mit rechten Dingen zugegangen war. Er hatte schon den einen oder anderen Feind gehabt, aber gegen den Präsidenten der vereinigten Staaten anzutreten, war selbst für ihn neu und ein ganz anderes Level. Tony würde lügen, würde er behaupten, es würde ihm keine Kopfschmerzen bereiten. Dazu kam, dass S.H.I.E.L.D. sich offiziell neutral verhielt und Tony für die Organisation agierte, sich demnach auch nicht auffällig gegen den Präsidenten äußern durfte. Denn wenn wohl wer unter genauster Beobachtung stand, dann diejenigen, die Magneto wirklich gefährlich werden konnten.
    Tonys Smartwatch meldete sich mit einem Piepton. Er hob das Handgelenk, tippte auf das Display und ein Hologramm von Happy öffnete sich. „Wie sieht es aus?“, fragte Tony, noch ehe Happy etwas sagen konnte. Aber da sein Angestellter ein hervorragendes Talent dafür hatte, lange um den heißen Brei zu reden, versuchte Tony ihm stets zuvorzukommen.
    [i]„Schlecht. Die maßangefertigte Scheibe … passt nicht.“[/i]
    Tony konnte gar nicht zählen, wie viele Flüche ihm gerade durch den Kopf schossen und er war sich nicht mal sicher, ob es manche Worte wirklich gab oder seiner Kreativität entsprangen. Doch nicht eines verließ seine Lippen.
    [i]„Bist du noch da?“[/i]
    „Es heißt nicht umsonst maßangefertigt. Wie konnte das passieren?“, antwortete er mit einer Gegenfrage und Happy erklärte, dass die Maße wohl falsch umgesetzt worden. Einmal mit Profis arbeiten. Dabei hatte er vorgehabt, heute wieder uneingeschränkt in seinem Labor arbeiten zu können. Daraus wurde wohl nichts. Die gute Nachricht war, dass die Handwerker eine Nachtschicht einlegen würden. Aber das war wohl auch das Mindeste. „Wir … Au.“ Tony zog sein Bein weg, als ihn etwas hart an der Wade traf. Blitzschnell drehte er sich um, sah dann den Stein, der über den Asphalt rollte und offensichtlich der Übeltäter war. Unweigerlich wanderte sein Blick weiter, sah die Überreste eines Steins zu den Füßen einer jungen Frau. „Ich bin gleich da und kläre das.“ Damit beendete Tony das Gespräch, sah hinauf. An dem Gerüst an der Außenfassade des Towers wurde noch gearbeitet. War etwa etwas von dort hinabgefallen? Wenn ja, war es wohl Glück, dass niemand verletzt worden war. Tonys Blick ging wieder zu der Dunkelhaarigen. „Alles in Ordnung bei Ihnen? Sind Sie verletzt?“

    #63797

    Socke
    Spieler

    Seth brauchte gar nichts sagen, um Tony wissen zu lassen, dass er direkt ins Schwarze getroffen hatte. Die Härte seiner Gesichtszüge und die nicht löschbare Wut, die in seinen Augen aufloderte, verrieten es deutlich. Und auch wenn Tony nicht wusste, was dahinter steckte, so wusste er, dass nur Menschen, die einem wichtig waren, solche unkontrollierbaren Emotionen hervorrufen konnten. Nur sie schafften es, dass die Maske für den Bruchteil eines Moments fallen konnte. Er würde nicht weiter nachfragen, vermutlich würde er eh keine Antwort erhalten, aber es reichte, um Seth sachlicher werden zu lassen. Tony hatte recht: Sie hatten einen gemeinsamen Feind.
    Aufmerksam verfolgte er die Worte des anderen, speicherte sie bewusst ab. Jedes Wort, jede Silbe, konnte immens wichtig sein. Und was Seth erklärte klang alles andere als erfolgversprechend. „Telepathen also.“ Wieder ging Tony bedacht ein paar Schritte durch die alte Lagerhalle. „Meinen Sie, so hat er es gemacht? Den Posten als Präsidenten eingenommen? Vielleicht haben seine Telepathen etwas herausgefunden, was dem alten Präsidenten gar keine andere Möglichkeit gelassen hatte, als abzudanken.“ Leichen hatte wohl jeder Politiker im Keller. Was immer es war, es war nicht aus freien Stücken passiert, dessen war Tony sich sicher. „Wir können den Regierungsstab nur von innen heraus sprengen.“

    Tony sah zu Seth, wollte wissen, ob er den Gedankengängen folgen konnte. „Wie Sie schon sagen: Viele stehen hinter dem Präsidenten, weil sie keine andere Möglichkeit sehen. Eine Reaktion, wie sie bei jedem Diktator zu beobachten ist. Manipulation, Kontrolle, Beherrschung. Und all die, die nicht ins Bild passen, werden ausgesiebt. Und genau jene sollten wir ausfindig machen. Und möglichst bevor sie beseitigt werden.“ Ihnen eine Möglichkeit zum Ausstieg anbieten, Schutz ermöglichen. Dass Tony dafür nicht infrage kam, stand wohl außer Zweifel. Das musste er nicht extra erwähnen. Aber da hatte Seth womöglich seine Leute und je weniger irgendwer davon wusste, umso besser. Denn nun war klar, dass die Gedanken nicht mehr frei waren. „Nebenher sollten wir seinen Handlangern etwas zu tun geben. Wir streuen falsche Informationen übers Darknet. Geplante Anschläge, Putschversuche, Beweismittel, gegen den Präsidenten. Seine Leute werden auf die Suche gehen, abgelenkt sein.“ Dazu bedurfte es allerdings ein paar Bauernopfer. „Und es wird das Bild des Präsidenten ins Wanken bringen. Außerdem müssen wir ein Bewegungsprofil erstellen. Wir müssen wissen, was der Präsident tut, wann er es tut und warum. Jeder Hinweis auf einen Amtsverstoß ist wichtig. Ich fürchte, wie bei Lincoln oder Kennedy klappt es in dem Fall nicht.“ Ein Attentat wäre die aktuell beinahe schon angenehmste Variante, aber hier hatten sie es mit einem Mutanten zu tun. „Und das möglichst vor dem nächsten großen Gipfeltreffen. Denn sollte er die anderen Regierungschef umdrehen, dann wird eine Ära anbrechen, die ich ungern miterleben möchte. Außerdem müssen wir versuchen, die anderen Oberhäupter zur Obacht aufrufen.“ Etwas, das Tony übernehmen würde. Schon als Stark Industries noch in der Waffenproduktion tätig war, hatte Tony viele wichtige Kontakte zu Staatsoberhäuptern schließen können. Und der ein oder andere war ihm noch etwas schuldig. Zeit, die Karte auszuspielen.

    #63787

    Socke
    Spieler

    „Ich bin nicht sehr gläubig“, räumte Tony ein. Das war er noch nie. Er war ein Mann der Wissenschaft, da passten Adam und Eva, als Ursprung alles Seins nicht ins Bild. Wobei er zugeben musste, dass die nordische Mythologie – oder das, was er stets für einen Mythos hielt – ihm näher stand, als ihm lieb war. Aber auch da wankte die Göttertheorie stark. Mochte sein, dass die Asen langlebiger, robuster und stärker waren als Menschen. Aber das waren wohl einige der Außerirdischen. Das Wort Gott kam ihm da ziemlich schwer über die Lippen. Banner zum Beispiel verfügte ebenfalls über enorme Fähigkeiten, war aber so fern von einem Gott, wie man nur sein konnte. Ein Genexperiment. Und nun hatte die Erde die Mutanten. Eine vielleicht notwendige Weiterentwicklung in der Evolution, um überleben zu können. Um sich gegen Wesen wie die Chitauri behaupten zu können. Die Evolution beinhaltete das Leben und Überleben. Anpassung. Veränderung. „Nichts für ungut.“ Mochte ja sein, dass Seth, trotz des Offensichtlichen jeden Sonntag brav Buße tat. „Aber schön, dass ich Sie erheitern kann.“ Er selbst verzog keine Miene.
    Tony streifte etwas durch die Lagerhalle, stellte auf einen Karton seinen Helm ab und sah kurz durch das verdreckte Fenster, vor dem der Staub tanzte. „Hier geht es nicht um private Bedrohungen. Ich kann das, was mir wichtig ist, schützen.“ Er drehte sich wieder zu Seth. „Aber können Sie das auch? Ihresgleichen mag sich in Sicherheit wiegen, aber ich sage Ihnen: Wir haben einen gemeinsamen Feind. Und mit jedem Tag der verstreicht, wird die Bedrohung größer und mächtiger.“ Tony brauchte wohl kaum erwähnen, dass es sich hierbei um Magneto handelte. Er hatte es ins weiße Haus geschafft. An Amerikas Spitze. Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der weltweiten Politik. Und nun wurden die Unruhen weltweit größer. Es gab bereits erste Putschversuche in Asien, Europa und Afrika. Mutanten schlossen sich zusammen, kämpften gegen die Menschen, im Namen ihrer Rechte. Dabei hatte Tony ihnen nie irgendwelche Recht absprechen wollen. Es ging um die Registrierung. Die Nennung der Fähigkeiten. Nicht nur bei Mutanten, auch bei allen anderen übermenschlichen Wesen.

    Immerhin schien Seth den Ernst der Lage erkannt zu haben. Tonys Gespür, sich an Seth zu wenden, hatte ihn wohl nicht getäuscht. Vertrauen war in dieser Zeit ein hohes Gut und sicher würde Tony dem Hacker nicht einfach blind vertrauen. Aber um es mit dem Regierungsstab aufzunehmen, bedurfte es einem Netzwerk. Und wer wäre da besser geeignet, als ein in Ungnade Gefallener? Wenn Seth nicht allein dastehen wollte, musste er sich gegen Magneto wenden. Denn der amtierende Präsident würde Seth wohl kaum eine zweite Chance geben. Und aktuell gab es eigentlich nur diese zwei Lager.
    „Freut mich, dass Sie sich genug an meiner Anwesenheit ergötzt haben und wir jetzt zum Wesentlichen kommen können“, erwiderte Tony, nachdem Seth endlich sachlicher wurde. Der Grundstein war gelegt. „Wir brauchen vor allem eins: Eine zuverlässige Verbindung zum weißen Haus. Wir müssen wissen, wen Magneto um sich schart. Mit wem wir es zu tun haben. Und vor allem, was er plant.“ Zwar konnte man es dem Präsidenten nicht nachweisen, aber Tony war sich sicher, dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen vor sich ging. Und wenn sie das herausfanden und an die Öffentlichkeit trugen, könnte das schon mal den ein oder anderen aufrütteln. „Und wir brauchen Kontakte an allen wichtigen Stellen. Mossad, BND, VSSE, FSB“, zählte Tony ein paar Geheimdienste auf. „Das sind nicht nur wichtige Informationsquellen, sondern sicher auch Ziele, die schnell infiltriert werden können. Ich nehme an, die Präsidentschaft war nur der Anfang.“

    #63772

    Socke
    Spieler

    Obwohl die Neugierde ihn fest im Griff hielt, wartete Tony, bis Natasha ihr ungewöhnliches Auftreten erklärte. Wobei, so ungewöhnlich vielleicht nicht. Tony war sich sicher, dass die einstigen Helden unter besonderer Beobachtung standen. Kontrolliert wurde, dass sie die Füße still hielten. Und sicher würde eine Zusammenkunft schneller beim Präsidenten gemeldet werden, als ihnen lieb war. Genau aus diesem Grund, tarnte er seinen Wagen auch. Mochte sein, dass es paranoid klang – vielleicht war es das auch – aber in der jetzigen Situation wollte Tony kein Risiko eingehen. Nicht für sich und erst recht nicht für andere. „Ignorieren?“ Er zog die Augenbrauen hoch, warf einen flüchtigen Blick in den Rückspiegel. „Ist ja auch unmöglich.“ Die Nachrichten waren voll mit Meldungen. Wenn sie nicht gerade mal wieder eine Rede des Präsidenten zeigten, dann Bilder von Schlachten zwischen Mutanten und Menschen. Aber natürlich wusste Tony, worauf Natasha abzielte. Je mehr Zeit verging, umso aussichtsloser wurde die Situation. Und ja, vielleicht waren die Avengers die einzige Lösung. Kurz fuhr Tony sich mit der Hand über die Stirn, als würde das die ohnehin schon im Dauermodus agierende Denkmaschine weiter antreiben. „Wenn du eine Idee hast, dann nur raus damit. Und jetzt komm mir bitte nicht mit ins weiße Haus marschieren und alles niedermetzeln.“ Das mochte möglicherweise bei Menschen gehen, aber wer wusste schon, wie viele Mutanten Magneto um sich geschart hatte und über welche Kräfte diese verfügten.

    Kurz wurde es still. Nicht lange, aber es reichte, dass Tony erneut einen Blick in den Rückspiegel warf. Natasha saß ausrechter und ihr ohnehin stets wacher Blick verriet, dass das, was sie noch zu sagen hatte, Tony nicht unbedingt gefallen würde. Und einmal mehr täuschte ihn seine Intuition nicht. Es ging um Steve. Oder vielmehr um die Zwietracht zwischen den einstigen Teamkollegen. Freunden. Zumindest hatte Tony das in Rogers gesehen. Ein Kloß bildete sich in seinem Hals, ließ sich nur schwer herunterschlucken. Er senkte den Blick wieder, legte seinen Fokus auf die Straße, schwieg. Natashas Worte lagen wie eine dunkle Wolke über den beiden, wurden dichter. Als würden sie ein Unwetter androhen, vor dem es kein Entkommen gab.

    Ohne Vorwarnung riss Tony das Lenkrad rum und bog mit quietschenden Reifen in eine Seitengasse, wo er den Wagen abstellte. Eine Katze sprang unter einem parkenden Wagen hervor, sprang mit einem Satz auf einen Müllcontainer und von dort auf den Balkon, wo sie verschwand. Ansonsten war niemand in der Gasse. Statt sich zu Natasha umzudrehen, nutzte Tony wieder den Rückspiegel, sah ihr direkt in die Augen. „Hast du Cap das auch schon so gesagt?“ Ein Schatten legte sich auf das ohnehin dunkle Braun seiner Augen. Wenn sie bereits mit Steve gesprochen hatte, hatte dieser keinen Weg gesucht, mit Tony zu reden. Wenn nicht, wieso legte Romanoff dann die Verantwortung der Versöhnung auf Tonys Schultern. Normalerweise war doch Rogers immer der Gutmensch. Der, der wusste, was Recht und Unrecht war. Sich nie in der Grauzone bewegte. Wäre es da nicht auch an ihm, die Avengers wieder zu einen?
    Nun wandte er sich doch um, sofern das in dem Audi möglich war. „Du weißt, was es bedeutet, wenn wir den Kampf aufnehmen?“ Er zog die Augenbrauen leicht zusammen, fixierte Nat. „Wir legen uns mit dem Präsidenten der vereinigten Staaten an. Egal, wie er dazu gekommen ist. Er ist das Staatsoberhaupt und …“ Tony stockte kurz, atmete einmal durch. „… ich fürchte, nicht der Gefährlichste seiner Spezies.“

    #63768

    Socke
    Spieler

    Mit allem, was Natasha vor einigen Tagen gesagt hatte, hatte sie recht. Nicht, dass Tony ihr das auf die Nase binden würde, aber insgeheim war es ihm bewusst. Die Avengers mussten zu alter Form zurückfinden, wenn sie dem neuen Feind – der dummerweise nun auch Präsident der vereinigten Staaten war – gegenübertreten wollten. Dass Tony sich dafür mit Cap gutstellen musste, lag ihm allerdings schwer im Magen. Man hatte sich klar positioniert, Stellung bezogen und war auf keinen Nenner gekommen. Und nun war da dieser verdammte Stolz. Eine Eigenschaft, die sich nicht mal eben herunterschlucken ließ. Nicht bei Tony. Da wäre es leichter, mit Salzsäure benetzte Glassplitter zu schlucken. Genau deswegen schob er das Gespräch auch weiterhin vor sich her, verkroch sich stattdessen lieber in der Arbeit. Die Stunden Schlaf, die er seit dem Gespräch mit Romanoff gehabt hatte, konnte er wohl an zwei Händen abzählen. Leider war der menschliche Körper nicht darauf ausgelegt, lange Zeit ohne Ruhephasen auszukommen und so verschwamm das Bild vor seinen Augen zum wiederholten Male. Fest presste Tony die Lider zusammen, blinzelte danach ein paar Mal und versuchte die winzigen Partikel unter seinem Vergrößerungsglas wieder scharf zu sehen. Mittels Präzisionswerkzeug lötete er ein Kabel an eine winzige Platine. Alles Metall. Alles nichts, was Magneto aufhalten würde. Die einzige Chance war es, all das mit einer Lädierung zu versehen, die eventuell eine Attacke des Mutanten schmälern oder gar zunichte machen könnte. Dass das auf einen Selbstversuch hindeutete, war Tony bewusst. Denn niemand, den er kannte, konnte so genau sagen, wie sich die Kräfte des Mutanten zusammensetzten. Welche Metalle er beherrschen konnte und wie weit seine Kraft reichte. Schlimmstenfalls endete Tony als eine Sardinenbüchse. Dennoch: Ein winziger Teil in ihm, konnte das Treffen kaum erwarten. Selbstzerstörerisch? Definitiv, aber aktuell glaubte Tony, ohnehin nicht viel zu verlieren zu haben.

    „Boss?“, meldete sich F.R.I.D.A.Y. zu Wort.
    „Hmm?“ Tony blickte nicht mal auf. Wohin auch? Die Stimme entsprang einer KI.
    „Hogan versucht Sie zu kontaktieren.“
    „Wimmel ihn ab.“
    „Keine Chance. Es ist wohl wichtig.“
    „Ist es das nicht immer?“ Tony seufzte, unterbrach seine Arbeit und richtete sich auf. „Stell durch.“ Und kaum, dass er das Go gegeben hatte, hörte er auch schon Happys aufgebrachte Stimme, die ihm mitteilte, dass einem seiner Leute seine Sicherheitskarte abhanden gekommen war. Und gleich mit dem Zusatz, der Vorfall könnte im Zusammenhang mit einem Paketboten stehen. „Ich hab dir schon mal Implantate angeboten.“ Gut, das war im wahrsten Sinne des Wortes eine Schnapsidee gewesen. Aber ein Implantat konnte man zumindest nicht verlieren. Oder sich stehlen lassen. Happy erklärte, dass er alle Einheiten mobilisiert hätte, was klang, als würden im Tower unzählige Sicherheitseinheiten patrouillieren. Im Grunde waren es aber nur eine Hand voll Leute. Der Tower war durch die Technik gesichert genug. Eher eine Versicherungsnummer, wenn doch mal was passierte. Und Happy fühlte sich wichtig. „Ich halte die Augen offen.“
    „Ich melde mich, wenn die Gefahr vorüber ist. Solange solltest du dich nicht aus deinem Labor bewegen.“
    Tony verdrehte die Augen. „Ist gut.“ Dass er Iron Man war, gegen einen durchgedrehten Halbgott gekämpft und eine Atombombe ins All befördert hatte, stand wohl in keinem Verhältnis zu dem vermeintlichen Eindringling. Aber Tony hatte eh nicht vor, das Labor zu verlassen. Es wartete noch genug Arbeit.

    #63739

    Socke
    Spieler

    <3 das ist vollkommen okay. Ich liebe ja auch eher das stressfreie posten. Danke

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